
LinSel – Rezeptbuch
Entstanden in Kooperation mit dem Zentrum Ökologischer Landbau der Universität Hohenheim (2025)
Linsen erleben seit einigen Jahren eine Renaissance – und das aus gutem Grund. Sie sind nährstoffreich, vielseitig einsetzbar und spielen eine wichtige Rolle für eine nachhaltige Landwirtschaft. Dennoch ist der Anbau in Deutschland bis heute begrenzt, da viele verfügbare Sorten ursprünglich aus anderen Klimaregionen stammen und hier nur geringe Erträge liefern.
Das Forschungsprojekt LinSel des Zentrums für Ökologischen Landbau der Universität Hohenheim setzt genau hier an: Ziel ist es, Linsengenotypen zu identifizieren und weiterzuentwickeln, die optimal an mitteleuropäische Bedingungen angepasst sind. Dadurch sollen Ertragssicherheit, Sortenvielfalt und eine ökologische, standortangepasste Landwirtschaft gestärkt werden – ein wichtiger Baustein für mehr regionale Eiweißversorgung und widerstandsfähige Anbausysteme.
Auf dieser Grundlage haben wir ein Rezeptbuch entwickelt, das Lust auf die Linse macht. Die Rezepte sollen Konsumentinnen und Konsumenten inspirieren, Linsen häufiger in ihre Küche zu integrieren und so einen Beitrag zu einer vielfältigeren und nachhaltigeren Ernährung zu leisten.
Im Rahmen der Vorlesung „Angewandtes Projektmanagement“ haben Studierende des Studiengangs BWL-Food Management ein vollständiges Praxisprojekt durchlaufen: Von der Rezeptentwicklung über das Kochen und Anrichten bis hin zur professionellen Inszenierung. Gemeinsam mit Foodfotografin Katharina Lechner entstanden hochwertige Rezeptfotos, die die Vielseitigkeit der Linse sichtbar machen und das Projekt kulinarisch abrunden.
So verbindet dieses Rezeptbuch angewandte Lehre, wissenschaftliche Forschung und kreative Kochkunst – mit einem Ergebnis, das nicht nur schmeckt, sondern auch ein Stück nachhaltige Landwirtschaft unterstützt.

CiLaKlima - Rezeptbuch
Entstanden in Kooperation mit dem Zentrum Ökologischer Landbau der Universität Hohenheim (2024)
Kichererbsen und Saat-Platterbsen werden noch kaum in Deutschland angebaut. Sie haben jedoch großes Potential: Aufgrund des Klimawandels wird es wärmer und trockener in Deutschland und verbreitete Eiweißpflanzen, wie die Erbse oder Ackerbohne, leiden vermehrt unter Ertragsschwankungen. Kichererbsen und Saat-Platterbsen sind dagegen gut an trockene und warme Klimabedingungen angepasst und wir erwarten, dass sie auch in Deutschland unter Trockenheit und Hitze Erträge sichern können.
Durch die steigende Nachfrage nach veganen und regional erzeugten Lebensmitteln wächst außerdem das Interesse am Anbau neuer Eiweißpflanzen. Kichererbsen und Saat-Platterbsen sind pflanzliche Eiweißquellen mit ernährungsphysiologisch günstigen Eigenschaften.
Die Rezepte sollen Konsumentinnen und Konsumenten inspirieren, Kichererbsen und Saat-Platterbsen in ihre Ernährung einzubauen.
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Unsere Studierenden haben die Rezepte optimiert, gekocht, angerichtet und zusammen mit der Fotografin Katharina Traub fotografiert.

Urban.Garden.Food: himmelbetontgrün
Lotz, K. (2019)
Im Jahr 2050 werden fast 80 % der Weltbevölkerung in Städten leben; ein Blick auf Deutschland zeigt, dass bereits jetzt 77,3 % der Menschen ihren Lebensraum in urbanen Gebieten gefunden haben.
Umso wichtiger wird, diesen Menschen Gemeinschaftsflächen zu bieten, auf denen sie sich nicht nur aufhalten und austauschen, sondern auch die Natur erleben können.
Viele Menschen wollen heute wissen, woher ihr Essen kommt, wann, wo und wie es angebaut und weiterverarbeitet wird und welche Inhaltsstoffe
es enthält. Im Studiengang BWL-Food Management wurde daher ein Dachgarten konzipiert, um zu zeigen, dass Lebensmittelanbau im urbanen Raum möglich ist.



